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Quelle:
https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Die Wasserfälle von Iguaçu- Brasilien

Nationalpark

Die Wasserfälle von Iguaçu

Von dem kleinen beschaulichen Örtchen Puerto de Iguazú aus kann man sowohl die Wasserfälle auf argentinischer als auch auf brasilianischer Seite besichtigen. Getrennt werden die beiden Länder hier nur durch eine Brücke über den Fluß. Dooferweise muss man sich als Ausländer an beiden Grenzposten melden und offiziell Ein/Ausreisen. Leider wartet der Bus dort nicht, sondern man muss eine Stunde auf den nächsten Bus warten, was besonders unglücklich ist, wenn man auf jeder Seite der Brücke eine Stunde Wartezeit hat. Soviel Geduld war mir dann doch nicht gegeben, und ich habe mir dann für 9€ ein Taxi gegönnt. Ich meine wenn schon das Tagesbudget sprengen, dann aber auch richtig. Also habe ich auch noch eine Bootstour unter die Wasserfälle gebucht😎

Die Brasilianische Seite

Zunächst gibt es einen sehr malerischen Weg entlang der Klippen bis hin zum Wasserfall. Dort gibt es verschiedene Tiere zu sehen, zum Beispiel Leguane, Tukane und viele bunte Schmetterlinge. Über den Wasserfällen kreisen sehr beeindruckend die Adler und Kondore. Entlang des Wanderwegs lauern kleine freche Nasenbären den Touristen auf auf der Suche nach Futter. Einer dieser Frechdachse griff auch beherzt in meine Tasche und zupfte an der Kamera. Ich dachte erst es wäre ein Taschendieb und wollte ihn zur Sau machen, aber dann war es nur ein niedlicher Nasenbär. Und wer kann denen schon böse sein?

sdr

Es gab auch Warnschilder vor Jaguaren, aber ich vermute mal wenn man einem begegnet nützt einem das Warnschild auch nicht sonderlich. Außerdem sind die so gut getarnt, dass man sie wahrscheinlich gar nicht sieht, bis es zu spät ist. Auf dem Wanderweg wimmelte es aber von Touristen, so dass die scheueren Tiere nicht zu sehen waren.

Warnschild mit Verhaltenstipps falls man auf einen Jaguar trifft

Im Anschluß bin ich dann zum mit einer kleinen Bahn zum Ankerplatz gefahren und habe natürlich die nasse Bootstour gewählt, schließlich wollte ich den Wasserfall auch fühlen. Und ich kann nur sagen es fühlt sich so an, als ob jemand mehrere Eimer Wasser über den Kopf in die Regenjacke gießt, das kalte Wasser fließt dann schön über Rücken und Bauch in die Unterbüx. Die Beine kriegen ihre eigenen Wasserfontänen ab und werden direkt begossen. Nun hatte ich allerdings keine Wechselklamotten mit, und habe den restlichen Tag überall wo ich ging und saß kleine Wasserpfützen hinterlassen. Am nächsten Tag hatte ich dann eine kleine Erkältung, aber bei 30 Grad und Sonnenschein ist die bestimmt schnell wieder weg.


Buenos Aires und der liebe Verkehr

Eine noch recht leere und geordnete Straße in Buenos Aires

Die Megastadt Buenos Aires ist riesig und ich hatte die Größe doch etwas unterschätzt. Auf der Karte sieht halt alles irgendwie kleiner aus. Zum Glück konzentrieren sich aber die touristischen Aktivitäten auf einen überschaubaren Bereich und von dem Hostel in San Telmo kam ich ganz gut durch die in die verschiedenen Bereiche der Stadt.

Die Hauptstraßen sind mehrspurig, meist fünfspurig in eine Richtung aber einmal habe ich auch eine zehnspurige Straße überquert. Wobei die Linien sind ja doch eher als Dekoration zu sehen und nicht selten wird auch mal mittig gefahren. Man kommuniziert hier gerne mit der Hupe, zum Beispiel bevor man um die Ecke schießt werden dadurch schon mal die anderen möglichen Verkehrsteilnehmer begrüßt/gewarnt und bringen sich besser in Sicherheit, denn Hupen heißt anscheinend: ich fahr jetzt los… so oder so! Ähnliches gilt auch für die Zebrastreifen, die eigentlich nur Haltelinien bei roten Ampeln sind. Und wenn keine Ampel in der Nähe ist, dann markieren sie halt eine Straßenkreuzung, aber mit Fußgängern haben sie wenig zu tun und man muss sehr gut gucken, ob man gefahrlos drüber gehen kann. Fußgängerampeln sind auch eher rar, also orientiert man sich einfach an der Ampel für die Autos. Für mich ist das Straßengewirr immer noch etwas unübersichtlich, aber Dank der intensiven Verkehrsschulung in Buenos Aires sind alle anderen Städte bestimmt ein Klacks.

Meine Notlösung, wenn ich keine Ahnung habe wo ich bin und mir zuvor die Füße plattgelaufen habe, sind Taxis. Im Vergleich zu Deutschland ist das Taxifahren auch recht günstig. Allerdings sind die Straßen in Buenos Aires wegen der hohen Verkehrsdichte auch gerne mal verstopft. Besonders fies ist es, wenn gestreikt wird und die Streikenden mit ihren Fahrzeugen die kleinen Zufahrtsstraßen blockieren. Dann geht gar nichts mehr. Als wir es eines regnerischen Morgens eilig hatten und zum Hafen wollten um die Fähre nach Uruguay zu nehmen, haben wir mit dem Taxi aufgrund eines Streiks über 45 Minuten gebraucht…zu Fuß wären es nur 40 Minuten gewesen, aber halt im Regen. Schneller und günstiger ist man da mit dem Bus ( der hat teilweise eigene Fahrspuren) und der U-Bahn unterwegs, es ist aber auch ziemlich voll und wegen der hohen Anzahl der Taschendiebe haben fast alle die Handtasche und den Rucksack fest umklammert vor dem Bauch.

Zu Stoßzeiten sieht es hier etwas anders aus

Geduld ist eine Tugend

Warteschlange auf Warteschlange … eine Schlange folgt der anderen. Bisher war ich in noch keinem Land, in dem die Leute so oft und entspannt in langen Warteschlangen stehen.
Geduld ist ja angeblich eine Tugend, und zwar ein der wenigen Tugenden, die ich einst zu besitzen glaubte. Wenn man hier etwas unternehmen möchte, dann muss man viel Geduld mitbringen. Für jede Kleinigkeit bildet sich eine Schlange, an der seelenruhig gewartet wird. Denn warum sollte man mehrere Schalter öffnen, wenn es doch auch mit wenigen Schaltern geht? Stattdessen wird lieber in Sicherheitspersonal investiert, welches die Schlange beaufsichtigt und die Leute ab und an einen Schritt voran winkt. Kein Wunder, dass sich hier alles verzögert und verspätet.

Meine erste harte Wartelektion erwartete mich direkt bei der Ankunft. Als ich aus dem Flugzeug stieg, gab es zunächst die reguläre Passkontrolle. Die Schlange wirkte relativ kurz und ich freute mich schon auf die professionelle Abfertigung, aber da hatte ich noch nicht die riesige Wartehalle um die Ecke gesehen wo die Warteschlange erst richtig losging. Circa anderthalb Stunden später habe ich dann die Passkontrolle erfolgreich absolviert und durfte weiter zur Gepäckabfertigung. Die Anzeige und das Kofferband waren bereits abgestellt und ich fand meine Tasche bei den anderen herumstehenden Koffern. Nach zwei Stunden kam ich dann endlich in der Eingangshalle an. Jetzt nur noch Gelb abheben und dann zum Hostel. Also ab in die Warteschlange von den Bankautomaten. Aber Pustekuchen, die spuckten kein Geld aus, vermutlich war das Ding nicht visafähig. Versuch Nummer zwei am anderen Ende des Flughafens zu einem anderen Automaten einer anderen Bank. Dieser Automat hatte jedoch kein Geld mehr, was natürlich erst am Ende des Abbuchungsprozesses angezeigt wurde. Da hilft nur eins: direkt zum Bankschalter der Nationalbank gehen. Unter Beobachtung und Instruktion von drei Sicherheitsleuten stellte ich mich in die nächste Warteschlange. Die Sicherheitsleute waren allerdings eher Deko, denn sie waren eigentlich mehr mit lustigen Handyvideos und Quatschen beschäftigt. Eine Dreiviertelstunde später kam ich dann endlich zum Bankschalter nur um mir sagen zu lassen, dass man mit ausländischen Karten leider kein Geld am Bankschalter abheben kann. Pech gehabt! Also musste ich warten bis die Automaten aufgefüllt wurden und dann alle Karten ausprobieren bis ich etwas Geld hatte. So konnte ich mir dann ein Taxi in Richtung Hostel gönnen. Natürlich musste man auch für das Taxi anstehen, aber nur eine halbe Stunde. Im Hostel angekommen war auch hier wieder warten angesagt, denn nur weil auf der Internetseite steht, dass man früh einchecken kann, heißt das noch lange nicht, dass das auch wirklich umgesetzt wird. Also wieder eine Runde warten. So kam zu der Flugzeit noch eine Wartezeit von sechs Stunden hinzu, bis ich endlich in mein Hostelzimmer kam.

Ein weiteres Highlight war auch die Warteschlange im Flughafen in Iguazú, die ging nämlich einmal im Kreis um die Warteplattform herum. Alle reihten sich brav ein und standen an und es ging einfach nicht weiter, denn das Ende war auch der Anfang. Das passiert also, wenn keiner die Warteschlange organisiert und bewacht. Zum Glück habe ich an der Seite die zusätzliche kurze Warteschlange entdeckt, die auch wirklich im Check-in Bereich endete.

Urghs: Warteschlangen, Schmitzita dislike 👎🏻

Buenos Aires bei Nacht

Buenos Aires Bei Nacht
Oktober 2018

Es ist tierisch viel los bei Nacht. Als Touristin stand natürlich der Besuch einer Tango-Show ganz oben auf meiner Wunschliste. Und daher hab ich mir gleich an zwei Abenden verschiedene Tango-Shows angeschaut. Vorab gab es ein leckeres mehrgängiges Menü und Getränke all-inklusive. Dann kamen die Musiker auf die Bühne und verschiedene Sänger und Tanzpaare interpretierten die Musik. Die eine Show zeigte die Entwicklung des Tangotanzes und die andere interpretierte verschiedene Stücke einer berühmten Tango-Persönlichkeit. Natürlich sind auch Fotografen rundgegangen und wollten den Gästen Fotos des unvergesslichen Abends verkaufen. Bei der ersten Show war ich leider alleine unterwegs, da kurzfristig die anderen Leute aus dem Hostel abgesagt hatten. Das war schon etwas merkwürdig, besonders beim Essen, denn sie setzen mich nicht an einen Gruppentisch, sondern ganz romantisch an einen Zweiertisch. Und auch der Fotograf vergaß da unhöflicherweise ein Foto von mir zu machen. Beim zweiten Mal war ich dann in netter Gesellschaft, was das ganze viel lustiger machte.

Tangoshow El Querandi
Oktober 2018
Tangoshow El Querandi
Oktober 2018

In den Straßen herrscht abends eine schöne Atmosphäre und trotz der Reiseführerwarnungen bin ich nach einem Theaterabend auch alleine zurück zum Hostel getapert. Ich bin einfach der selbstausgedachten Gehweg-Regel gefolgt: je schlimmer und zerstörter die Gehwege, desto mehr Vorsicht ist geboten. Also habe ich mir die Gehwege angeschaut und die sahen noch ganz in Ordnung und halbwegs gepflegt aus, daher wird der Bereich wohl in Ordnung gewesen sein. Auf die Idee haben mich die anderen Deutschen im Hostel gebracht, die einmal in einem nicht so tollen Viertel mit ziemlich kaputten Gehwegen gelandet waren.

Schmitzita entdeckt ein Casino
Oktober 2018

Wer bin ich?

¡Hola chicos!

Ich bin eine Sprachlehrerin die in ihrem Sabbatjahr ein wenig die Welt unsicher macht. Bei dem diesjährigen Trip stehen die USA, Lateinamerika, Neuseeland und Polynesien auf dem Reiseplan. In diesem Blog werde ich einige meiner Eindrücke über Land und Leute zum besten geben um Familie, Freunde, Kollegen, Bekannte und alle anderen Neugierigen über den Verlauf meiner Reise zu informieren. Der Blog ist nicht gesponsert oder ähnliches, alle Sehenswürdigkeiten und Sachen erwähne ich aus persönlichem Interesse/Anlass. Da es sich in den Schilderungen um meine individuellen Ansichten handelt, erwartet bitte keine neutralen Reiseberichte. 

Die Berichte verfasse ich unterwegs per Handy oder Tablet und wenn es die Internetverbindung zulässt werde ich sie mit Fotos ergänzen. Im Gegensatz zu den Fotos stehen etwaige Rechtschreibfehler natürlich nicht unter Copyright und dürfen selbstverständlich weiter verwendet werden. 

Also los geht’s!

Schmitzita höchstpersönlich
Oktober 2018

Viele Grüße aus der Ferne

Viele Grüße aus der Ferne, deine alte Blechlaterne

Hallo Darling, süße Traube
hochverehrtes Trampeltier!
Wegen dir, du alte Schraube
muss ich schreiben dieses hier:

Tinte werde ich verschwenden,
um dir dieses zuzuwenden!
Schenk mir doch ein Bild von dir,
ich häng es an die Kellertür,
damit es alle Ratten sehn‘
und nicht an die Kartoffeln gehn‘.

Heut Nacht habe ich dich im Traum gesehn,
mir bleibt ja fast der Wecker stehn‘!
Viele Grüße aus der Ferne
DEINE ALTE BLECHLATERNE